Tanz – Kultur – Dialog Oberrhein

Festival für zeitgenössischen Tanz im Dreiländereck

20. – 24. Juli 2022 im Weideschuppen Wies

 

 

Presse

Badische Zeitung, erschienen am 22. Juli 2022
Wuchtige Stücke. Von Roswitha Frey »

20. Juli 2022

Compagnie EZ3 – Heres: Nel Nome del Figlio

 

Ezio Schiavullis neuestes Stück ‚Heres: Im Namen des Vaters‘ wirft einen Blick zurück, nicht nur auf eine ereignisreiche tänzerische Karriere, sondern auf sein ganzes Leben, seine Ursprünge, seine Wurzeln. Was hat ihm der Vater mitgegeben? Seine Spurensuche führt ihn in die Kindheit, als er sich als kleiner Junge bei den nächtlichen Konzerten seines Vaters neben dessen Schlagzeug kuschelte.

Tanz Ezio Schiavulli
Musik Donato Manco, Dario Di Filippo
Netzseite Ezio Schiavulli »

Fotos © Alex Preobrajenski,

 

 

In-Zeit-Sprung 10 – An einem stillen Tag kann ich dich Atmen hören

Choreografie Pilar Buira Ferre
Tänzer*innen Regula Strübin, Michaela Haase, Stefan Stöckli, Verene Huber, Heidrun Schunn-Wißner, Axel Brandhorst, Ursula Stöckli, Christina Huser, Yolanda Heusser, Martina Vogt, Katrin Bauer
Netzseite In-Zeit-Sprung »

Fotos © Alex Preobrajenski,

 

 

21. Juli 2022

Compagnie Estro – Los Abrazos

 

Durch einen sensiblen und komplizenhaften Dialog zwischen zwei Tänzern und zwei Musikern erzählt dieses Stück von Beziehungen. Von einem Spiel der Verführung, in dem zwei Menschen in einer reichen, individuellen und zeitlosen Sprache der Körper miteinander kommunizieren, eine Sprache, die sich frei entfaltet und eher tiefgründig ist als heiß. Es ist schwer zu sagen, wer den Dialog beginnt – die Musik oder der Tanz.

Tanz Ximena Zalazar Firpo, Willem Meul
Musik Vanesa Garcia, Lysandre Donoso
Netzseite  Cie Estro »

Fotos © Alex Preobrajenski,

 

 

 

 

22. Juli 2022

Yotam Peled & the Free Radicals –
It’s difficult to fly when your wings are carrying mountains

Im neuen Stück von Yotam Peled & the Free Radicals begegnen sich auf der Bühne zwei Kampfkünstler, ein zeitgenössischer Tänzer und ein Live-Musiker. Kampf, Tanz und Spiel sind ihre Themen: Kameradschaft und Rivalität, Vereinigung und Trennung, Aggression und Harmonie. Der Körper als eine Landschaft der gegensätzlichen Kräfte, ein Spielplatz der geladenen Emotionen, aber auch als ein Gefäß, annehmend, amalgamierend und die Energie des anderen in Frieden verwandelnd. Auf der Bühne steht ein einziges Mikrofon – ein Bekenntnisraum für das, was sich auch zeigen will, Gedanken, Gesang, Poesie.

Performer Erin O’Reilly, Nicolas Fehr, Yotam Peled, Andrius Nekrasovas, Nicolas Knipping
Netzseite Yotam Peled »

Fotos © Alex Preobrajenski,

 

 

 

23.  Juli 2022

Patricia Rotondaro – La Mennulara

 

Ein Solo-Tanztheaterstück frei nach dem Roman ‚La mennulara‘ von Simonetta Agnello-Hornby. ‚La mennulara‘ ist eine getanzte Erzählung, die sich spiralförmig um die Figur der Maria Rosalia Inzerillo bewegt – ein Rückblick auf das Leben einer geheimnisvollen Frau in einer kleinbürgerlichen Gesellschaft. Die Musik übernimmt das erzählerische Element, die Stimmen von außen. Bleibt für Maria noch Raum, ihr eigenes Schicksal selber zu erzählen?

Konzept und Choreografie Linda Magnifico in Zusammenarbeit mit Patricia Rotondaro
Tanz Patricia Rotondaro
Musik Sasha Shlain

Fotos © Alex Preobrajenski,

 

 

 

Anna Vogel Buira – Kairós

Zeit ist eine physikalische Größe, welche jedoch bis zu diesem Zeitpunkt ihren Ursprung in der Progression trägt. Was würde jedoch geschehen, wenn die Regressivität auch ihren Teil in dem Spiel der Zeit hätte? Menschen träumen schon seit sehr langer Zeit von solch einem Phänomen. Kairós stellt die progressive wie auch regressive Zeit vor und den, vielleicht ideellen, Moment dazwischen.

Tanz Anna Natalia Vogel Buira
Musik Philipp Collins

Fotos © Alex Preobrajenski,

 

 

 

 

24. Juli 2022

Ensemble vis à vie und Matthieu Saglio, Cello – Citoyen

 

 

 

Ein Mensch macht nach vielen Erfahrungen, die ihn unerfüllt ließen, auf den Weg, seinen Platz und seinen Frieden zu finden. Um zu sein, wer sein muss. Um Neues zu entdecken und frei zu werden. Citoyen ist dieser Mensch, der wie viele von uns die Sehnsucht hat, auf seiner eigenen Erde anzukommen und frei von sozialer, menschlicher oder religiöser Prägung zu sein. Frei zu sein ist eine Herausforderung, ist das Ziel, ist die Gesetzmäßigkeit für jeden Menschen.

 

Choreografie Pilar Buira Ferre
Tänzer*innen Ines Berlanda, Susanne Schaub, Oliver Föhring, Pilar Buira Ferre
Musik Matthieu Saglio, Cello
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Fotos © Juri Junkov